Januar-Februar 2021: Dritte Runde der Europäischen HausParlamente

Bürgerbeteiligung - Einflussnehmen auf die politische Meinungsbildung - zivilgesellschaftliches Engagement für Europa 

 

Die Ergebnisse sind nun online unter https://homeparliaments.eu/ergebnisse-runde-3/

 

Und ab sofort gibt es die Möglichkeit, sich in Online-Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern des EP über diese Ergebnisse auszutauschen. Reinschauen lohnt sich! 

 


Die nächsten Termine für die Ergebnis-Webinare sind:

  1. 4.2.2021, um 19 Uhr mit den Greens / EFA, vertreten durch Ska Keller (DE), Franziska Brantner (DE) und Gwendoline Delbos-Corfield (FR)
  2. 16.2.2021 um 19 Uhr mit Helmut Scholz (DE) und Martin Schirdewan (DE), Fraktionsführer der Parteifamilie GUE / NGL (Die Linken) im Europäischen Parlament. Es findet am 16.2.2021, um 19 Uhr, statt.

--- See the mail in English below ---

 

Liebe Freundin und lieber Freund Europas,

 

schön, dass Du an unseren Online-Gesprächen mit Politiker*innen zu den Ergebnissen der Europäischen HausParlamente teilnimmst. 

 

Mit den Webinaren erweitern wir den Dialog zur Gestaltung der EU, der in den Europäischen HausParlamenten begonnen hat, auf die politische Ebene. Die teilnehmenden Politiker*innen haben uns ausdrücklich mitgeteilt, dass sie sich wünschen, an den Diskussionen teilzuhaben.

 

In den Webinaren werden zunächst die Politiker*innen Stellung zu den einzelnen Aspekten von Solidarität in der EU und den Ergebnisse HausParlamente beziehen. Anschließend werden die Gespräche gehöffnet. Über die Chat-Funktion wirst Du die Möglichkeit haben, Dich zu äußern oder eine Frage zu stellen. Unsere Moderator*innen wird das an die Politiker*innen weitergeben.

 

Die Anmeldedaten zu Deinem Webinar werden wir Dir am jeweiligen Vortag zuschicken. 

 

Wenn Du das noch nicht getan hast, schau Dir gerne die Ergebnisse der Europäischen HausParlamente und die Stellungnahme von Ursula von der Leyen auf unserer Webseite an. Beides findest Du hier: https://homeparliaments.eu/ergebnisse-runde-3/

 

Wenn Du schon jetzt weißt, was Du von den Politiker*innen wissen möchtest, antworte einfach auf diese Mail mit Deiner Frage.

 

Wir freuen uns, bald mit Dir und hochrangigen Politiker*innen unsere Vorstellungen zur Zukunft der EU zu diskutieren.

 

Herzliche europäische Grüße

Das Team der Pulse of Europe - HausParlamente

 

--- English ---

 

Dear Friend of Europe,

 

Thank you for joining our webinars with politicians on the results of the European HomeParliaments. 

 

With the webinars, we are bringing the dialogue on EU policies that began in the European HomeParliaments to the political level. The participating politicians have explicitly told us that they are looking forward to joining the public debate that began in the HomeParliaments.

 

In the webinars, the politicians will first comment on each aspect of solidarity in the EU and the results of the HomeParliaments. Then, we will open the conversation to the participants. Through the chat function, you will have the opportunity to express yourself or to ask a question. Our moderator will pass it on to the politicians.

 

We will send you the registration data for your webinar the day before. 

 

If you haven't done so yet, please have a look at the results of the European HomeParliaments and the statement of Ursula von der Leyen on our website. You can find both here: https://homeparliaments.eu/en/results-of-the-3rd-round/ 

 

If you already know what you want to know from the politicians, feel free to reply to this mail to let us know in advance.

 

We look forward to discussing ideas for the future of the EU with you and high-ranking politicians.

 

Warm European greetings

The team of Pulse of Europe - HomeParliaments

 

Let’s be the Pulse of Europe!


European HomeParliaments | Pulse of Europe e.V.
hp@pulseofeurope.eu

Pulse of Europe e.V. | Wolfsgangstr. 63 | 60322 Frankfurt
www.PulseofEurope.eu | www.facebook.com/PulseofEurope | #PulseofEurope

 


Update Februar 2021

Liebe Europa-Freundinnen und Europa-Freunde!

 

 

Für unser Projekt „Gemeinsam gegen Corona - Burden Sharing“ haben wir eine Großspende von 1000 Euro erhalten. Da die beiden Spender anonym bleiben möchten, kann ich hier leider keine Namen nennen. Im Namen der drei jungen Frauen, deren Profil Sie/ihr unter der Rubrik „Sinnvolle Projekte“ hier auf unserer Webseite finden/findet, bedanken wir uns im Namen unseres Vereins und aller Mitglieder sehr herzlich! Wir haben die Summe zu gleichen Teilen auf die drei Frauen aufgeteilt und bereits nach Madagaskar und in die Dominikanische Republik überwiesen. Dringende Medikamente und Lebensmittel können jetzt gekauft werden. Am Wichtigsten ist jedoch das Zeichen der Solidarität, das wir als Verein mit einer solchen Geste aussenden. Denn so bedrückend und einschränkend die Situation bei uns auch ist, die Lage in den Schwellenländern und den Staaten der sogenannten Dritten Welt ist für die Menschen dort um ein Vielfaches bedrohlicher und oft unmittelbar existenzbedrohend. 

 

Wir arbeiten mit Hochdruck an unseren neuen digitalen Formaten, mit denen wir in den Zeiten der Kontaktbeschränkungen mit Ihnen/euch in Verbindungen bleiben möchten. Angedacht ist u.a. ein Podcast und Gesprächsrunden, zu denen man sich digital dazuschalten kann. 

 

Dass wir nun auch auf Instagram vertreten sind, haben Sie/habt ihr bestimmt schon entdeckt. Auch dort wird regelmäßig über Neues aus dem Verein und aus Politik und Gesellschaft informiert. 

 

Es grüßt Sie/euch sehr herzlich 

 

Dr. Astrid Gehrig

1. Vorsitzende NfE e.V.  

 


Update zum Jahreswechsel 2020-2021

Liebe Europa-Freundinnen und Europa-Freunde!

 

„Jeder, der geboren wird, besitzt zwei Staatsbürgerschaften, eine im Reich der Gesunden und eine im Reich der Kranken,“ schrieb die US-amerikanische Schriftstellerin Susan Sonntag 1978. Und besser lässt sich dieses Jahr eigentlich nicht überschreiben. Die Pandemie hat uns alle weltweit seit März 2020 in ihrem Würgegriff.

 

Das zeigt nicht zuletzt auch der sprachliche Jahresrückblick der deutschen Gesellschaft für Sprache in Wiesbaden. Jedes Jahr kürt sie das Wort des Jahres; mit diesem soll das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres abgebildet werden. Unstrittig ist, was das Jahr 2020 prägte: die Corona-Pandemie.

Lockdown“ folgt auf Platz 2.

 

Wer auf das Jahr 2020 zurückblickt, der blickt nicht nur auf Ereignisse zurück, sondern in diesem besonderen Jahr auch auf sich selbst. Denn in der Pandemie wurden schlaglichtartig die ganz großen Themen sichtbar: Solidarität, Gerechtigkeit, Freiheit, Umgang mit Krankheit und Tod, mit alten Menschen, mit jungen Menschen. Mehr als sonst standen auch die großen Gefühlen im Fokus: Trauer, Verzweiflung, Wut, aber auch Hoffnung und Liebe. Wie haben wir uns zu diesen verhalten? Wie sind wir mit diesen großen Themen unseres Daseins umgegangen?

 

Die jetzt beginnenden Impfungen gegen Covid-19 sind der berühmte Silberstreif am Horizont. Dass sich die EU im Verhandeln und Einkauf der Impfdosen einig und in der anschließenden Verteilung solidarisch gezeigt hat, ist ein gutes, ein starkes Zeichen. Endlich mal kein „jeder gegen jeden“. Diese Einigkeit kommt auch im gemeinsamen Impfstart zum Ausdruck.

 

Aber 2020 hat auch gezeigt, dass, wenn alle etwas für richtig halten (Lockdown, Kontaktbeschränkungen, Grenzschließungen, Ausfallzahlungen, Neuverschuldung, Subventionen für Impfstoff- suche usw.), dann kann von der öffentlichen Hand einiges verordnet und durchgesetzt werden. Man fragt sich, warum dies nicht auch in der Klimakrise geschieht?

 

Und noch etwas ist für alle sicht- und erfahrbar geworden: der Mensch ist ein soziales Wesen, das nicht in Abgrenzung, in Quarantäne und in Misstrauen überleben will. Der Wunsch nach Nähe, nach unbeschwerten Treffen mit Freunden ist überall mit Händen zu greifen.

 

Auch unser Verein hat aufgrund der Beschränkungen sein Programm zurückfahren müssen und alle Aktivitäten verschoben. Wie alle hoffen wir auf die zweite Jahreshälfte 2021, in der hoffentlich vieles von dem, was uns wichtig ist und am Herzen liegt, wieder möglich sein wird.

 

Erprobt haben wir das virtuelle Format in Form einer digitalen Mitgliederversammlung Anfang Dezember. Wir werden uns in Zukunft sehr viel mehr in diese Richtung bewegen und innovative Formate entwickeln müssen, um so erstens einen Austausch der Mitglieder überhaupt zu ermöglichen und zweitens neue, jüngere Zielgruppen zu erreichen.

 

Wenn Sie/ihr noch auf der Suche sind/seid nach einem nachhaltigen Projekt, das Sie/ihr in Corona-Zeiten unterstützen möchten/ möchtet, dann lege ich Ihnen/euch unser Projekt „Gemeinsam gegen Corona - Burden Sharing“ ans Herz. Die drei jungen Frauen aus Madagaskar und der Dominikanischen Republik können jeden Cent gebrauchen. Ihre/eure Spende kommt zu 100 Prozent diesen Frauen und ihren Familien zugute. Weitere Infos hier auf unserer Webseite.

 

So wünsche ich allen einen guten und vor allem gesunden Start in dieses neue Jahr!

 

Bleiben Sie/bleibt dem europäischen Projekt und unserem kleinen, aber feinen Verein auch im Jahr 2021 gewogen!

 

Dr. Astrid Gehrig,

1. Vorsitzende NfE e.V. Stuttgart, den 4. Januar 2020

 

 


2020

Oktober 2020Stuttgart

Update aus dem Verein


August 2020Stuttgart

Ausführlicher Abschlussbericht: Roma-Projekt 2018-2020

 

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Abschlussbericht Roma 2020 Langfassung.p
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Ende Juli 2020Stuttgart

Update aus dem Verein

 

Aus aktuellem Anlass…

 

möchte ich Ihnen/euch heute eine Fabel erzählen. Sie stammt von Pierre Rhabi, einem französischen Schriftsteller, Philosophen, Landwirt und Umweltschützer.

 

„Der Wald brennt. Alle Tiere flüchten und beobachten aus der Ferne, wie ihr Lebensraum von den Flammen zerstört wird. Reglos stehen sie da, gelähmt vom Unfassbaren. Endlich setzt sich in der allgemeinen Ratlosigkeit ein Tier in Bewegung. Ein einziges nur. Es ist das Kleinste von allen: der Kolibri. Unermüdlich fliegt er zum nahegelegenen See, nimmt mit seinem winzigen Schnabel so viel auf, wie er fassen kann, und fliegt hin zu den Flammen, um sie zu löschen. Der Löwe, der stolze König der Tiere, beobachtet das hoffnungslose Unterfangen des Kolibris eine Weile. Schließlich fragt er ihn, ob er denn etwa glaube, in seiner Winzigkeit etwas ausrichten zu können. Vielleicht nicht, ist die Antwort. Aber ich tue meinen Teil.“

 

Pierre Rhabi ist in Frankreich ein Star. Er propagiert ein Gesellschaftsmodell, in dem Mensch und Umwelt im Zentrum stehen, und eine Landwirtschaft, die das „natürliche Gleichgewicht der Umwelt“ unterstützt. Seine „Kolibri-Bewegung“ (Mouvement Colibris) richtet sich aus an den Prinzipien von Genügsamkeit, Autonomie und miteinander Teilen.

 

Damit wir eine Veränderung erreichen, muss jeder seinen Teil beitragen – wie der Kolibri in der Geschichte.

 

Jeder und jede. Jeder einzelne. Und am besten alle gemeinsam.

 

Mit viel Geld stemmt sich die EU gegen die Krise, die Staats- und Regierungschefs haben das ambitionierteste Haushaltspaket der EU-Geschichte beschlossen. Fast zwei Billionen Euro sollen in den kommenden Jahren für die Stützung der Wirtschaft ausgegeben werden. Um sich das Geld zu beschaffen, wird die EU erstmalig Kredite aufnehmen. Um diese zurückzuzahlen, sollen eigene europäische Steuern oder Abgaben eingeführt werden, auf Plastik etwa oder klimaschädliche Produktionsweisen. Das ist historisch. Denn erstmals seit ihrer Gründung hat die EU jetzt die nötigen Geldmittel, um sich den globalen Herausforderungen zumindest versuchsweise adäquat zu nähern. Als da wären Digitalisieurng, Ent-Globalisierung und die ökologische Transformation.

 

Alle 27 Staaten haben bei diesem Marathongipfel den Deal einstimmig beschlossen. Die EU hat Einigkeit bewiesen. Einig darin, sich gemeinsam gegen die Krise zu stemmen.

 

Menschen in anderen Staaten haben dieses Glück nicht. Wie sagte Barack Obama, der frühere US-Präsident, jüngst doch so treffend: Wozu man eine Regierung braucht, merkten die Menschen oft erst, wenn die Regierung nicht funktioniert.

 

„Burden-Sharing“ ist ein Begriff, der zwar generell gilt, aber in den jetzigen Pandemie-Zeiten umso mehr. Unter der Rubrik „Sinnvolle Projekte“ finden Sie einen entsprechenden Anstoß. Persönliche Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und in Notsituationen auch unkonventionell zu helfen - das ist ein Grundsatz unseres Vereins. Wir würden uns freuen, wenn sich viele Helferinnen und Helfer finden. Nur ein klein wenig abzugeben von dem, was uns so selbstverständlich jeden Tag zu Verfügung steht, und damit ein wenig Licht und Hoffnung in das Leben der drei jungen Frauen zu bringen, wäre ein wichtiger Beitrag zum „Burden Sharing“. Jeder tue seinen Teil - wie der Kolibri in der Fabel von Pierre Rhabi.

 

Und unseren Verein gibt es doch auch noch physisch! Unser Sommerfest haben wir Ende Juli in einem kleinen Kreis im Freien in Stuttgart gefeiert. Der Austausch von Angesicht zu Angesicht tat richtig gut. Trotzdem werden wir die diesjährige Mitgliederversammlung Ende des Jahres in den virtuellen Konferenzraum verlegen. Dann können erstmalig auch diejenigen Vereinsmitglieder teilnehmen, die nicht im Raum Stuttgart wohnen. Einer der wenigen positiven Nebeneffekte der Corona-Pandemie.

 

Damit verabschiede ich mich und den Vereinsvorstand in die Sommerpause.

 

Bleiben Sie/bleibt gesund!

 

Ihre/Eure

Astrid Gehrig


24.7.2020Stuttgart

Protokoll Sommerfest des Vereins Nachwuchskräfte für Europa, NfE e.V.

 

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