Aus aktuellem Anlass …

 

… mussten wir unsere nächsten Veranstaltungen, die Studienreise nach Wien sowie das Weltcafé Europa, absagen. Wir bemühen uns um Ersatztermine und halten Sie/euch natürlich auf dem Laufenden. 

 

 … zitiere ich den Finanzminister Olaf Scholz: "Wir erleben gegenwärtig eine Krise, die in der Geschichte der Bundesrepublik ohne Vorbild ist. Die Krise ist groß - größer als die Krisen, die wir in der letzten Zeit erlebt haben. Sie ist zugleich eine schicksalhafte Herausforderung für die ganze Menschheit (…) Aber es zeigt auch, wie verletzlich wir als Menschen sind, und es zeigt übrigens auch, dass Politikmodelle falsch sind, die der Devise folgen, dass jeder am besten alleine zurechtkommt. Das, was wir jetzt brauchen, ist Solidarität.

Wir sehen auch täglich die Bilder und hören die Berichte nicht nur Asien und Amerika, sondern ganz unmittelbar aus unserer Nachbarschaft: aus Italien, Spanien, Frankreich, Österreich. Es ist die gemeinsame Herausforderung der Weltgemeinschaft, die Auswirkungen des Coronavirus zu bekämpfen. Deshalb wird Deutschland auch und gerade in dieser Zeit zum Beispiel an der Seite seiner europäischen Partner stehen. Das ist keine Sache für uns allein. Wir stehen zusammen."

 

Diese Worte von Olaf Scholz vom 25. März, die er an den Deutschen Bundestag richtete, sprechen mir aus der Seele. Gerade jetzt sind Solidarität und Gemeinsinn gefragt! Ein Staat alleine kann hier wahrlich nichts ausrichten. Und ja, die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Recht, wenn sie festgestellt, dass die Menschen überall in der Europäischen Union eines eint: der Wunsch nach einer widerstandsfähigen, lebenswerten Heimat namens Europa.  Auch deshalb werden die Entscheidungen, die heute angesichts der Corona-Krise in den Mitgliedsstaaten getroffen werden, bei den Menschen lange in Erinnerung bleiben. Und sie werden das Fundament unserer Europäischen Union von morgen prägen. Wohin wird der Weg führen? Wird uns dieses Virus endgültig in Arm und Reich spalten? Oder werden wir ein starker Kontinent bleiben, ein ernstzunehmender Akteur in der Welt? Können wir aus dieser Lage vielleicht sogar stärker und besser herauskommen? Können unsere Gemeinschaften im Angesicht der Krise näher zusammenrücken, unsere Demokratien an Ansehen gewinnen? 

 

Es steht einiges auf dem Spiel. Wir wissen nicht, wie es ausgeht. 

 

Ich hoffe, dass wir Europäer imstande sind, diese Krise zumindest für eines zu nutzen: Sicher zu stellen, dass wir der nächsten besser standhalten können.

 

Bleiben Sie/bleibt ihr alle gesund! 

 

Ihre/eure

Astrid Gehrig 

Europa leben!

Europa ist in aller Munde und trotzdem für viele ein Buch mit 7 Siegeln.

 

Das möchten wir ändern.

 

Europa ist ein fortlaufender Prozess, an dem man mitwirken kann.

 

Und das tun wir!



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